Didacta Schweiz Basel 2014

Didacta 2014 Tischset educa.ch

29. bis 31. Oktober 2014 - Halle 1.1 - Stand A76

Vom 29. bis 31. Oktober 2014 gingen educa.ch und die ICT-Fachstellen der Kantone Fragestellungen zu relevanten Herausforderungen im Bereich «ICT und Bildung» auf der Volkschulstufe an. Im Fokus des Messeauftritts 2014 stand das Thema «Mobile Learning».


Mobile Learning findet statt

Den Besucherinnen und Besuchern wurden als Impulse für eine Umsetzung im eigenen Schulumfeld konkrete Projekte aus den Kantonen vorgestellt. Angewandte Medienkompetenz, schulische Rahmenbedingungen, erarbeitete ICT-Konzepte, vorhandene Infrastruktur und benötigte Konnektivität, Aspekte des Datenschutzes und produzierter E-Content bildeten den Rahmen für die Projekte und waren Themen der Beratung und Diskussionen am Stand.

Referate

In Ergänzung zur Beratung am Messetand fanden folgende Referate in der Swisscomm Arena statt:

«Brings mIT - ein BYOD-Projekt der Projektschule Arth-Goldau – Christian Neff, Projektschule Goldau
In 10 Klassen der Mittelstufe der Gemeindeschulen Arth-Goldau bringen die Schülerinnen und Schüler persönliche digitale Kleincomputer (Tablets, Handhelds, Smartphones) in die Schule, um sie für schulische Zwecke zu nutzen (“Bring your own device”, kurz BYOD). Schülerinnen und Schüler, die kein privates Gerät mitbringen, werden schuleigene Geräte zur Verfügung gestellt. Die Kinder lernen dabei das Gerät innerhalb und ausserhalb der Schule als Teil ihrer persönlichen Lern-, Arbeits- und Freizeitumgebung zu nutzen und sich damit emanzipiert und kritisch mit der überall und jederzeit verfügbaren Informations- und Kommunikationstechnologie auseinanderzusetzen.

www.projektschule-goldau.ch

Präsentation
(PDF, 9.1 MB)

«Chancen und Gefahren von Social Media in der Schule» - Philippe Wampfler, Schule Social Media

Betrachten Erwachsene die Mediennutzung Jugendlicher, blenden sie Lerneffekte gerne aus und weisen besonders auf deren Ablenkungspotential und Gefahren oder Unterhaltungsfunktion hin. Eine nüchterne Sicht zeigt jedoch, dass digitale Werkzeuge echtes Lernen ermöglichen. Wie sieht dieses Lernen aus der Sicht der Jugendlichen aus und warum stellt es für die Schule eine radikale Herausforderung dar?

Präsentation
(PDF, 5.16 MB)

«Leitmedienwechsel - Schule im digitalen Zeitalter» - Nando Stöcklin, PHBern

Nach der Jäger- und Sammlergesellschaft, der Ackerbau- und Viehzuchtkultur und der industrialisierten Welt, befinden wir uns derzeit im Übergang zur vierten grossen Gesellschaftsform, dem digitalen Zeitalter. Jedes Zeitalter bringt unter anderem eine eigene Organisationsform, ein eigenes Wirtschaftssystem und ein eigenes Bildungssystem hervor. Die herkömmliche Schule war das Bildungssystem der industrialisierten Welt. Wie bilden sich junge Menschen im anbrechenden digitalen Zeitalter? Das Referat wagt eine erste Prognose und gibt aber auch Anregungen, wie in der Gegenwart die ungemütliche Umbruchszeit gemeistert werden kann.

Präsentation
(PDF, 5.54 MB)
Artikel «Medienwandel und Schule – gestern, heute und morgen»
Erschienen in der Zeitschrift «tv diskurs» 1/2014 (PDF, 419.31 KB)

«Was müssen Schulen im Zusammenhang mit den neuen Medien leisten?» - Prof. Dr. Thomas Merz, PH Thurgau

Eigentlich sind es längst Gemeinplätze. Immer stärker prägen immer neue Medien unsern privaten und beruflichen Alltag. Medienkompetenz ist nicht nur für das Individuum zu einer zentralen Schlüsselkompetenz geworden – sondern auch die wirtschaftliche Konkurrenzfähigkeit oder das Funktionieren unserer Demokratie hängt davon ab, ob wir diese Kompetenz wirksam in der Bildungslaufbahn fördern. Dessen ungeachtet kommt eine systematische und zuverlässige Integration einer pädagogisch fundierten Medienbildung nur schleppend voran. Zu oft orientieren sich die bildungspolitischen Diskussionen nicht an den Anforderungen von morgen, sondern an den gewachsenen Strukturen von gestern.

Präsentation
(PDF, 886.15 KB)
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Letzte Aktualisierung dieser Seite: 19.05.2017

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